Ein Augenblick Stille

Teetasse
Teetasse

Heute Morgen stöbere ich durch Facebook. Um nachzusehen ob meine Blogparade, „Mutmachgeschichte – Eine Last die stark macht“, schon gelistet ist. Dabei stolpere ich über den Titel „Stille, die der Mensch ist.“ Ein Beitrag von blog.stille-die-der-mensch-ist.com, der ebenfalls zu einer Blogparade aufruft.
Sofort fällt mir meine alte und liebste Kurzgeschichte „Gezeiten“ ein.
Passend wäre es.
Aber hier ist noch mehr, viel mehr… Meine Gedanken rauschen.
Wie die Wellen rollen sie in mein Bewusstsein, ruhen für einen Moment. Wie auf einem Sandstrand. Fließen langsam zurück, in die Weite. Vereinen sich mit dem Meer aus Fühlen, Erinnerungen, Erfahrungen, Träumen und Formen neue Gedankenwellen.
Es ist als würde ich von ihnen überrollt. Alles zu viel, für einen so kurzen Augenblick. Ein lautes Rauschen, deren Strömungen ich nicht mehr folgen kann.
Jetzt ersehne ich meine Stille. Die Ruhe, die ich brauche, um der leisen Melodie in mir zu lauschen.
Ich koche mir meinen Lieblingstee. Schalte PC,Tablet, Radio aus und lege Stift und Zettel bereit.

Der Tee ist heiß und schmeckt fruchtig.
Ich genieße seinen Geschmack.
Bin ganz hier, bei mir und meinem Tee.
Schließe die Augen. Der warme, süßlich-duftende Wasserdampf, strömt mir in die Nase.
Die Wärme durchfließt meinen, von dem Morgen ausgekühlten Körper und erwärmt meinen Atem.
Ich fühle mich.

Ich bin entspannt, lehne mich zurück und öffne die Augen. Sehe auf den Zettel und den Stift.
Verharre noch für einen Augenblick und Lächel über die Stille, die ich war.

3 thoughts on “Ein Augenblick Stille

  1. Vielen Dank für dein Lob Nicky, ich freue mich dass Dir mein Beitrag gefällt. Und wie heißt es so schön „Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben!“ Man muss sie nur entdecken 😉

    Liebe Grüße
    Pink

  2. diBosbnp;:tonj&ur Bernard, Oui effectivement la justesse vocale est généralement un problème d’oreille. Une astuce pour travailler cela : il te suffit de penser le son intérieurement en imaginant le son de ta voix avant de le chanter réellement et ce pour chaque morceau de mélodie au départ. C’est un travail un peu fastidieux au début, mais très efficace… Enfin la question reste tout de même celle-ci : as-tu réellement envie de chanter ? En même temps la peinture, c’est pas mal non plus Bonne soirée Bernard

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